Kitty und die Herren

KittyHoff und Band (4)

Kitty traf die 3 Herren eines schönen Tages im Wald. Besser gesagt im Großstadtdschungel Berlin. Es wurde gesummt, gezupft, geklimpert und getrommelt … hinein in eine große musikalische Liebe mit Zukunft, Lakonie und Laune à la chanson berlinoise. Wie das aktuell klingt, könnt ihr hören unter: Ohrenrauschen »

Vita

Die Berliner Sängerin und Songschreiberin Kitty Hoff gilt als Erneuerin des deutschen JazzChansons: Intelligent, bescheiden und mit einem Hang zum Skurrilen kombiniert sie Jazz und Pop und nochwas zu einem originellen Mix, mit dem sie weit aus der deutschen Musikszene herausragt.

Nach ihrem Studium in Gesang, Schauspiel und Tanz in Wien und Essen (Folkwanghochschule) zieht es sie nach Berlin. Dort wird sie zweimalige Preisträgerin im „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“ (Sparte Chanson / Song) und erhält 2005 von der Berliner Senatsverwaltung ein Tonstudio-Stipendium. Kitty Hoff nimmt Meisterkurse (u.a. bei der Brecht-Diseuse Gisela May, Kurt-Weill-Fest Dessau) und trifft 4 fabelhafte Musiker, die unter dem Namen Forêt-Noire rasch die Begleitband der Künstlerin stellen. Die gemeinsam aufgenommenen Songs erregen schnell die Aufmerksamkeit des Labels EMI / Virgin, das sie unter Vertrag nimmt.
Es entstehen 2 Alben („Rauschen“ 2005 und „Blick ins Tal“ 2007), bevor Kitty und die Herren dann bei EMI / Blue Note einziehen und 2009 mit „Zuhause“ ihr 3. Album präsentieren, das u.a. ein reizendes deutsch-französisches Duett mit dem Chanson-Star Coralie Clément (Paris) enthält.

Die Presse reagiert von Beginn an begeistert, denn endlich traut sich jemand, das etwas angestaubte Chanson-Genre mit frischen Melodien und intelligenten Texten zu modernisieren. „La Hoff“ wird mit Preisen nahezu überhäuft und erhält u.a. die Förderung durch das Goethe-Institut (2006) und den Förderpreis der „Liederbestenliste für das deutschsprachige Lied“ (2006). Einstimmig entscheidet sich 2008 auch die Jury des renommierten „Lale-Andersen-Preises“ für Kitty Hoff als Preisträgerin.

Unter dem Titel „Curiose Geschichten“ veröffentlicht Kitty Hoff mit Forêt-Noire 2010 ihr 4. Album und wechselt gleichzeitig vom großen Plattenlabel zum hauseigenen Label ihrer Konzertagentur. Auch musikalisch beschreitet sie neue Wege, indem sie die „Kinderszenen“ des romantischen Komponisten Robert Schumanns mit ihrem unnachahmlichen Stil zum swingen bringt. Dass sie dem Original trotzdem treu bleibt, konnte sie beim Schumannfest in Zwickau unter Beweis stellen, und auch die anschließenden Live-Auftritte beim Rheingau Musik Festival, dem Braunschweig Classix Festival oder im Gewandhaus Leipzig haben gezeigt, dass Kitty Hoff und Forêt-Noire schubladenübergreifend große Wellen schlagen. So lobt die Wochenzeitung DIE ZEIT 2013: „Kitty Hoff und ihre Band Forêt-Noire sind in aller Munde. Und das zu Recht. […] Subtil, humorvoll, lyrisch, klug.“ – und lädt sie mit ihrem ersten Album ein in die hauseigene Genuss-Edition „Chansons du Monde“, als einzige deutschsprachige Künstlerin zwischen Patricia Kaas, Benjamin Biolay, ZAZ, Misia und J.-J. Goldman.
Im Januar 2013 folgt dann das von Presse und Fans gleichermaßen wohlbeachtete 5. Album „Argonautenfahrt“ beim Hamburger Label Herzogrecords, sowie Ende Februar 2016 das Album “Plot Point Sieben” mit dem sie gemeinsam mit ihrer Band ab Herbst 2016 auf Tour ist.

Voilà